Akupunktur

das baunscheidtieren, die akupunktur des westens

Das Baunscheidtieren, genannt nach seinem Begründer Carl Baunscheidt, ist eine Hautreiztherapie und dient dem Ableiten schädlicher Stoffe.

Durch das Baunscheidtieren wird die Haut als unser grösstes Bindegewebsorgan in ihrer Stoffwechselbereitschaft angeregt, um so den Organismus durch Aus- und Ableitung von Krankheitsstoffen zu reinigen. 

Wie wird das Baunscheidtieren durchgeführt?

Nachdem das zu therapierende Hautareal oder das gewünschte Gelenk grosszügig desinfiziert wurde, wird mit einem feinen sterilen Nadelkopf oder sterilen Nadelroller die Hautoberfläche leicht angeritzt, so dass 1 bis 2 mm tiefe Poren in der Haut entstehen. Blut tritt dabei nicht hervor.

Der so vorbereitete Hautbereich wird mit einem speziell entwickelten Baunscheidtöl dünn bestrichen. Je nach Intensität des Nadelverfahrens und der Stoffwechselbereitschaft der Haut, bilden sich anschliessend kleine rote juckende Pusteln, die nach kurzer Zeit wieder abklingen. Diese Pustelbildung ist zu vergleichen mit vielen aneinander entstandenen Mückenstichen oder der Hautreaktion nach dem Hautkontakt mit Brennnesseln.

Erfolgreich eingesetzt wird das Baunscheidtieren bei:

  • Rheuma
  • Gicht
  • Gelenkschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Stärkung des Immunsystems
  • Narbenentstörung

Gut zu wissen

Das Baunscheidtieren hat sich vor allem bei chronischen Krankheiten bewährt. Vor allem bei Erkrankungen aus dem Rheumatischen-Formenkreis, bei Nervenentzündungen sowie bei Schmerzzuständen und Leiden, bei denen die Schulmedizin Schwierigkeiten hat, sie in ein exaktes System einzuordnen.


Schröpfen

Das Schröpfen ist mehr als 5000 Jahre alt.

Das Ziel der Schröpftherapie ist es, körpereigene Transportwege und Ausscheidungsorgane zu stimulieren. Damit werden im betroffenen Gewebe abgelagerte Stoffwechselprodukte zur Ausscheidung bewegt.

 

Erfolgreich eingesetzt wird das Schröpfen bei:

  • Hals-, Nasen- und Ohrerkrankungen
  • Atemwegserkrankungen
  • Erkrankungen des Verdauungsapparates
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Schwächezustände, z. B. chronische Müdigkeit

SCHRÖPFMASSAGE

Bei der Schröpfmassage wird die Haut mit einem gewählten therapeutischen Öl eingerieben, dann wird ein Schröpfglas mit Vakuum gesetzt und die Hautoberfläche massiert. Durch diese Massagetechnik werden alle Hautschichten und das Bindegewebe durchblutet.

 

Erfolgreich eingesetzt wird die Schröpfmassage bei:

  • Muskelverspannungen
  • Ablagerungen im Bindegewebe

BlutEGEL

Die Blutegeltherapie wird im Fachbereich Hirudotherapie genannt und ist eines der ältesten, sowie traditionsreichsten Therapieverfahren in der Geschichte der Medizin. Die Blutegeltherapie zählt zu den ausleitenden Verfahren. Unter strenger Kontrolle werden die Egel speziell für medizinische Zwecke in einem Labor in der Schweiz gezüchtet und an ausgebildete Hirudo-Therapeuten geliefert.

 

Wie wirkt die Blutegeltherapie?

Die Wirkung der Blutegel geht weit über die lokale Blutentziehung und deren entstauenden Effekte hinaus. Der Blutegel gibt während des Saugens Wirkstoffe ab, unter anderem Hirudin (gerinnungshemmend), Hyaluronidase, Apyrasse, Kollagenase und Egline. 

 

Die fünf wichtigsten Wirkmechanismen:

  • wirkt sich positiv auf die Fliesseigenschaften des Blutes aus
  • entzündungshemmend und schmerzlindernd
  • verbessert die Beweglichkeit der behandelten Gelenke (Einsatz bei lokalen Entzündungen wie Arthritis und anderen Krankheiten des rheumatischen Formenkreises eingesetzt).

Anwendung z. B. bei:

  • Verstauchungen und Zerrungen
  • Tinnitus
  • Akute und chronische Gelenkschmerzen (z. B. Arthrose, Rheuma)
  • Kopfscherzen, Migräne
  • Menstruationsbeschwerden